Tiefstart Buchvorstellung

Die erste Tiefstart Buchvorstellung zum Üben

Tiefstart Buchvorstellung - Das erste Mal

Unsere Tiefstart Buchvorstellung,  das erste Mal vor einem kleinen Publikum in unseren Owens-Räumen, hui, das ist schon was ganz Besonderes.

Zuerst ein ganz große Dankeschön an alle, die uns an diesem Tag begleitet und unterstützt haben.

Es hat Micha und mir sehr viel Spaß gemacht.

Mihcaela liest

Hier ein paar Impressionen zur kleinen Veranstaltung Tiefstart Buchvorstellung

Micha liest

Michael Schimmer - Tiefstart Buchvorstellung

Hallo, und herzlich willkommen zur Tiefstart Buchvorstellung

das ist Micha und ich bin Michaela,

Vor 3 Jahren haben wir uns überlegt ein Buch über das nicht-alltäglichen Leben eines Hochleistungssportlers zu schreiben.

Eine Biografie, die, ohne zu jammern oder sich als Opfer zu porträtieren, vom Leben, Lieben und Lachen, genauso wie von Ärger und Misserfolgen erzählt.

So entstand „Tiefstart“ – Meine Geschichte als Leichtathlet und „Diplomat im Sportanzug“.

Wir haben uns entschieden dieses Buch selbst zu verlegen. Warum? Weil die großen Verlage lieber ein Dopingopferbuch wollten und das wollten wir ganz bewusst vermeiden.

Micha erzählt in „Tiefstart“ auf leichte Weise seine ganz persönlichen Erlebnisse als DDR-Leistungssportler in einem Land, das es heute nicht mehr gibt.

 

Er beschreibt seinen Alltag. Er erzählt von seiner Ausbildung zum Leistungssportler, die ihm die Teilnahme bei den Olympischen Spielen in Seoul ermöglichte. Und er schildert sein abwechslungsreiches Leben in der Leichtathletik-National-Mannschaft.

Obwohl Micha nicht zur prominenten Top-Garde der DDR-Athleten gehörte, war er als hochtalentierter Leistungssportler so erfolgreich, dass er viele Vorteile hatte. Vielleicht konnte er sich sogar mehr Freiräume schaffen, als die international bekannten Spitzensportler, denn er stand ja nicht so im Fokus der Öffentlichkeit.

Trotzdem gehörten Bespitzelung durch die Staatssicherheit und Doping-Erfahrungen, über die er auf eine fast naive Art erzählt, auch zu seinem Leben. Aber er fand genügend Möglichkeiten, den negativen Aspekten des eingeschränkten DDR-Lebens auszuweichen. Zudem konnte er sogar ins kapitalistische Ausland reisen, was vielen seiner Mitbürger verwehrt blieb.

Er ist dankbar über seine Erfahrungen, die er trotz der politischen Rahmenbedingungen machen durfte.

Wir möchten die schrecklichen Ereignisse im Sport der DDR nicht verharmlosen und schon gar nicht schönreden. Jedoch wünschen wir uns einen etwas differenzierteren Umgang mit den unterschiedlichen Biografien. Denn: „Ein Leben in der DDR bestand nicht nur aus Verfolgung, sondern war für viele Menschen auch sehr lebenswert.“

Cover Tiefstart